The Real Amiga HD Drive A357 – kleine Reparatur

Von Amtrade wurden seinerzeit Laufwerke für den Amiga verkauft die mit einer kleinen Zusatzplatine und ein paar Veränderungen am PCB es ermöglichten DD (880 Kbyte) und HD (1,76 MByte) Disketten zu benutzen. In meinem Fall ist es ein TEAC 235HF Version 7291 welche von Amtrade verbaut wurde, es wurden aber wohl auch Laufwerke von Sony (MPF920-E) verbaut.

Solch ein Laufwerk mit dem TEAC 235 HF besitze ich auch, doch leider versagte es seinen Dienst und ich wollte mal schauen ob es evtl. zu fixen geht.

Der Übeltäter wurde schnell gefunden, denn unter dem Aufkleber welcher die Platine abdeckte waren zwei kleine Kupferdrähte verlötet (und mit dem Aufkleber verklebt).

Davon hatte sich ein Drähtchen gelöst.

the_real_hd_drive_amiga_teac_fix-2
Amtrade Real HD Drive

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Hier der Übeltäter

Eins dieser beiden hatte sich gelöst.

Da mir diese Drähte allerdings zu sensibel zum verlöten waren, habe ich ein etwas stärkeres Draht genommen.

Es müssen lediglich die Pins 6 und 14 mit dem Punkt (es gibt 2) R9 verlötet werden.

Dazu habe ich die Enden der Drähte vorher etwas verzinnt. Nun konnte man diese bequem auf das Board des Laufwerkes löten.

Das ganze sollte dann ungefähr so aussehen:

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Pin 6 und Pin 14 mit dem Pin R9 verlöten

Ein kurzer Test am Amiga, und siehe da, das Laufwerk funktioniert wieder innerhalb normaler Parameter^^

Den Aufkleber habe ich auf die Oberseite des Laufwerks verlegt und die verlöteten Drähte habe ich wieder mit etwas „Tesa“ gegen Abriss gesichert.

the_real_hd_drive_amiga_teac_fix-1
Fertig verlötet!

Ich hoffe wie immer es war soweit verständlich, ansonsten einfach Fragen (Kommentare, Mail etc.).

 




Amiga CD32 Sichtfenster / Fensterglas wechsel

Da das Sichtglas bzw. Fensterglas (Glas ist es natürlich nicht, sondern PVC) meines Amiga CD32 einen Riss hatte hielt ich nach einem Ersatzfenster ausschau.

Defektes Amiga CD32 Sichtfenster
Defektes Amiga CD32 Sichtfenster

Riss im Sichtfenster des CD32
Riss im Sichtfenster des CD32

 

Fündig wurde ich unter anderem bei hood.de als auch bei Vesalia.de . Die Kosten beliefen sich jeweils ohne Versand auf 3,90€ bzw. 4,90€.

Also orderte ich mir das Ersatzglas und machte mich an den Wechsel.

Zuerst muss von unten (am besten in einer Ecke) etwas gedrückt werden. Da die Scheiben nicht fest verklebt sind, merkt man schnell das sich die Ecke löst.

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Nur Mut zum drücken braucht man.

Bei mir brach dann exakt beim Riss, der erste Teil der Scheibe ab.

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Beim Riss brach die Scheibe durch

Nun noch die zweite Hälfte des Sichtglases abdrücken und wir sind fast fertig.

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Klebereste müssen entfernt werden

Nun kann man den Rest Kleber mit dem Finger einfach runterkratzen. Das geht ziemlich einfach und anschließend kann man die Klebefläche noch mal kurz reinigen.

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Gesäubert und Vorbereitet für das Ersatzglas

Nun nehmen wir uns die neue Ersatzscheibe zur Hand.

Amiga CD32 Sichtfenster/Fensterglas
Amiga CD32 Sichtfenster/Fensterglas

Bei dem Ersatzglas ziehen wir nun die Schutzfolie vom Kleber ab und setzen diese wieder ein. Dort muss man lediglich drauf achten das man in einer der beiden „Ecken“ anfängt.

Danach sollte es dann wieder so aussehen.

Neues Sichtfenster am CD32
Neues Sichtfenster am CD32

Neues Sichtfenster am CD32
Nahaufnahme^^

Das ganze dauerte ca. 5 Minuten und ist wirklich leicht zu bewerkstelligen.

Ich hoffe wie immer es war soweit verständlich (gut hierbei kann man auch nicht wirklich viel falsch machen^^), ansonsten einfach Fragen (Kommentare, Mail etc.).

Ich wünsche euch nun viel Spass beim eventuellen nachbauen bzw. einbauen 🙂

 




Collectors Edition von ENEMY 2: Missing in Action verfügbar

Im a1k Forum wird aktuell die Collectors Edition des 2013 erschienenen Amiga Spiels ENEMY 2 – Missing in Action zum Kauf angeboten.

Der Inhalt der Collectors Edition verfügt über:

– Stülpschachtel mit Cover-Art von Ogan Kandemiroglu
– mehrsprachige Anleitung mit Poster in der Mitte
– ENEMY 2 auf zwei DD Disketten (NOS)
– Update auf Version 1.28

Das Spiel kostet aktuell 15€ + Versand (je nach Versandart und Ort)

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Sowohl die Anleitung als auch das Spiel sind auf Deutsch und auf Englisch.

ENEMY 2 läuft auf jedem Amiga ab Kickstart 1.2 und 1 MB RAM (ggf. müssen CPU-Caches und AGA deaktiviert werden).

Für Nutzer von WinUAE gibt es auf unserer Internetseite ein Konfigurationsfile.

Weitere Infos findet ihr im a1k Forum unter folgendem Link: http://www.a1k.org/forum/showthread.php?p=999324#post999324




Standard Amiga Netzteil zu CD32 und Commodore 1541-II / 1581 / A590 Adapter

Angeregt durch einen im a1k Forum gesehenen Adapter, der es ermöglicht Standard Amiga 500/600/1200 Netzteile für das Amiga CD32 zu verwenden, dachte ich mir den Bau ich mal nach.

Als Lötausrüstung kam folgendes zum Einsatz:

  1. Lötstation (Station ZD-99)
  2. Lötzinn (Felder ISO-Care 0,5mm Sn62Pb36Ag2)
  3. etwas Flussmittel (Sannol Mini-Fluxer X32-10i)
  4. Entlötlitze (Kontakt Chemie -SOLDABSORB 1,5mm x 1,5m)
  5. Lötspitzenreinger
  6. eine „Dritte“ Hand
  7. Profi Elektro Weich PVC
  8. etwas Draht
  9. Skalpell / Cuttermesser / Rasierklinge

Als Teile benötigt ihr eine DIN 4Pin 210° Buchse sowie einen Amiga Power Einlötbuchse. Beides leider nur noch schwer zu bekommen.

Zuerst einmal die Belegung der Stecker:

standard_amiga_500_600_1200_zu_cd32_netzteil_adapter_power_anschluss
Das Bild besticht durch seine künstlerische Ausdruckskraft ^^

Achtung das Bild oben zeigt links die Power Einlötbuchse, beim Amiga Netzteil Stecker ist die Polung natürlich genau entgegengesetzt.

 

Nun müssen die Kontakte mit den Kabeln verlötet werden:

Rot = 12 Volt

Schwarz = 5 Volt

Gelb = GND

standard_amiga_500_600_1200_zu_cd32_netzteil_adapter_power_anschluss_loeten
Amiga Power Netzteil Einlötbuchse

Amiga Power Netzteil Einlötbuchse
Amiga Power Netzteil Einlötbuchse von hinten

An der Amiga Einlötbuchse hat man noch viel Platz zum löten, den ich als Lötanfänger auch zwingend benötigte 🙂

 

Am CD32 Netzteilstecker ist die Sache schon etwas schwieriger aber man bekommt es auch hin.

Nachdem ich die Kabel dort angelötet habe, habe ich sie mit dem Profi Elektro Weich-PVC Band von Scapa isoliert.

Auf den Bildern erkennt ihr sehr gut die Polung:

Auch hier natürlich:

Rot = 12 Volt

Schwarz = 5 Volt

Gelb = GND

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Die richtige Polung

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Isolierte Anschlüsse am DIN CD32 Stecker

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Auf die Polung achten ist das wichtigste ;)

Eigentlich wollte ich um die Powereinlötbuchse einen Schrumpfschlauch setzen, doch leider hatte ich nur bis 19mm Durchmesser Schrumpfschläuche zur Verfügung.

Da ich in meinem Tatendrang beim Löten auch vergessen habe den schmalen Schrumpfschlauch über die Kabel zu ziehen blieb mir nichts anderes übrig als das oben genannte Profi Elektro Weich-PVC Isolierband zu nutzen.

Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus:

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Nicht schön aber selten ^^

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Standard Amiga zu CD32 Netzteil Adapter

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Isoliert mit Schrumpfschläuchen

Nun musste das ganze natürlich auch noch getestet werden, also flux das CD32 angeschlossen. Ein kurzers Hoffen und Bangen ob alles geklappt hat, wandelte sich dann in ein freudiges Blinken der LEDs und natürlich das Drehen der CD-ROM.

Operation gelungen – Patient lebt 🙂

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Ein kurzer Test, läuft…!

 

Die Dauer des Umbaus belief sich auf ca. 2 Stunden denn ich durchforstete mehrere Seiten auf der definitiven Bestätigung der Poweranschlussbelegung. Auch das Anlöten verlief ein wenig frickliger als gedacht, gerade das Anlöten an den DIN Stecker entpuppte sich als recht tricky für mich.

Da das Original Amiga CD32 Netzteil auch mit den Commodore 1541-II/1581 Laufwerken kompatibel ist, könnt ihr solch einen Adapter in Verbindung mit euren Amiga Netzteilen auch dafür benutzen.

Ich hoffe wie immer es war soweit verständlich, ansonsten einfach Fragen (Kommentare, Mail etc.).

Ich wünsche euch nun viel Spass beim eventuellen nachbauen 🙂




TEAC FD-235HF A291 – PC Diskettenlaufwerk / Amiga Umbau

Da in meinem Amiga 600 das Diskettenlaufwerk streikte suchte ich nach Ersatzlaufwerken.

Mit erschrecken musste ich feststellen das die Preise für gebrauchte Laufwerke explodiert sind und man gut und gerne 50€ und mehr auf ebay für Ersatz Laufwerke verlangt.

Ich hatte zwar bisher schon viel gelesen vom Umbau eines PC Floppy Laufwerks zu einem Amiga Laufwerk, aber aus mangelndem Bedarf und fehlender Zeit wagte ich mich bis Dato nicht an den Umbau.

Hier will ich euch nun aber den von mir durchgeführten Umbau des TEAC FD-235HF A291 Diskettenlaufwerks zeigen.

Diese Hilfsmittel habe ich für den Umbau benötigt.

Ich habe die wichtigsten Bestandteile verlinkt um euch die Möglichkeit des Nachkaufes zu ermöglichen.

  1. Lötstation (Station ZD-99)
  2. Lötzinn (Felder ISO-Care 0,5mm Sn62Pb36Ag2)
  3. etwas Flussmittel (Sannol Mini-Fluxer X32-10i)
  4. Entlötlitze (Kontakt Chemie -SOLDABSORB 1,5mm x 1,5m)
  5. Lötspitzenreinger
  6. eine „Dritte“ Hand
  7. etwas Kabel
  8. ein „Null“ Ohm Widerstand 
  9. Skalpell / Cuttermesser / Rasierklinge

 

Löterfahrung ist zwar natürlich wünschenswert, allerdings habe ich davon auch nicht sehr viel, deswegen denke ich das auch Einsteiger diesen Fix bewerkstelligen können.

Hier zuerst mal das Diskettenlaufwerk der Wahl:

Umbau TEAC 235HF A291

img_0694

 

img_0695

 

Als erstes trennen wir mit einem Skalpell / Cuttermesser oder Rasierklinge die vom PIN 34 wegführende Leitung.

Ich habe vorsichtig eingeschnitten und dann 1 mm daneben noch einen Schnitt gemacht um das dazwischenliegende Kupfer dann rauszuhebeln.

teac-hf235-a291_amiga_umbau_floppy_fix

 

Nun Verbinden wir den PIN 34 mit dem PIN 30 mit Hilfe eines Kabelstückchens.

Ich habe das Lötzinn der PIN´s erhitzt und konnte dann das Kabel problemlos anlöten.

teac-hf235-a291_amiga_umbau_floppy_fix_1

 

Nun löten wir am PIN 46 des ICs ein Kabelende an (das war für mich die schwierigste Aufgabe):

Hierbei ist mir Lötzinn zwischen die einzelnen Kontakte geflossen.

Diese habe ich dann mit Hilfe der Entlötlitze wieder reinigen können.

teac-hf235-a291_amiga_umbau_floppy_fix_3

Das andere Ende des Kabels wird an PIN 2 des Floppyanschlusses gelötet.

img_0699

 

Nun noch den vorhandenen Null Ohm Widerstand auf DS1 ablöten und einen neuen Null Ohm Widerstand auf DS0 umlöten.

teac-hf235-a291_amiga_umbau_floppy_fix_4

 

Abschliessend habe ich das Laufwerk getestet und es funktioniert ohne Probleme.

Ich habe dann die gerade umgelötete Platine mit „Tesa“ von oben einmal zugeklebt um die gerade angelöteten Drähte zu schützen.

Lediglich beim benutzen von HD 1,44 MByte Disketten als 880 KByte Disketten am Amiga müsst ihr das zweite Diskettenloch zukleben.

 

 

Umbau Laufwerksknopf:

Nun baute ich das Laufwerk ein und bemerkte das der Laufwerksknopf (Auswurfknopf) nicht passte.

Ich werde versuchen mir demnächst aus Acryl oder Plastik einen passenden Knopf zu feilen.

Quick and Dirty musste aber schnell eine Lösung her.

Also habe ich den vorhandenen Knopf zu recht gefeilt bis er optimal in das Gehäuse des Amiga 600 passte.

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Er sieht ein wenig verlassen aus, aber es passt und funktioniert 🙂

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Ich hoffe es war soweit verständlich, ansonsten einfach Fragen (Kommentare, Mail etc.). Ich wünsche euch nun viel Spass beim nachbauen 🙂




Another World 2 – Heart of the Alien Redux – für Classic Amigas erschienen

Nach gut 22 Jahren ist nun der Nachfolger des Klassikers „Another World“ für den Amiga portiert worden.

Das ehemals für Sega Mega CD Exklusive Spiel „Heart of the Alien“ (HotA) liegt nun im Aminet bereit von euch gespielt zu werden.

Das Spiel benötigt als Minimum:

– MC68030/50Mhz Prozessor
– 2 MB of FAST memory
– ein wenig CHIP RAM
– OCS,ECS,AGA or CYBERGRAPHICS
– 8 MBFestplattenspeicher

Weiterhin könnt ihr die cdplayer.library installieren um in den Genuss vom CD-Soundtrack zu kommen

Die „Redux“ Variante wurde durch Reverse Engineering erstellt und wurde auf SourceFourge gehostet.

Einen ausführlichen Test findet ihr unter folgendem Link

Den Download findet ihr hier im Aminet.

Viel Spass beim anspielen 😉

 

 

 




Transplant – Classic Amiga Spiele Test

Als ich neulich in Bad Bramstedt nach dem Spielen von RESHOOT gefrustet den Joystick wegpackte, erinnerte ich mich an ein Weltraumspiel welches ich als junger Knabe bis zum erbrechen spielte.

Leider konnte mir in Bad Bramstedt niemand weiterhelfen und den Titel des Spiels nennen (ich fragte nach einem Weltraumspiel in dem man eine Enterprise steuern konnte ^^).

Der Gedanke an diesen Klassiker ließ mich allerdings nicht los bis ich heute endlich wieder auf das Spiel „Transplant“ stieß.

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Transplant Cover

Also fix die ADF gezogen, auf Diskette geschrieben und in meinen Amiga 1200 gesteckt.

Nach ein wenig laden erblickte ich eine 1.3 Workbenchoberfäche mit einem großem Diskettensymbol „Nordlicht Spiele 2-03“.

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Die Nordlicht Reihe

Darin befindet sich neben Transplant auch noch das Strategiespiel „Mykene“ sowie einem Shanghai Spiel „Dragon Tiles“.

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Ein riesiges ICON, kaum zu verfehlen^^

 

Nun aber zum Spiel!

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Das Startmenü mit 2 Spieler Splitscreen als Techdemo

Transplant begrüßt euch mit einem super flüssigem „Techdemo“ im Hintergrund des Titelmenüs und sofort wird klar, das kann nur gut werden.

Im Titelmenü habt ihr per „F1“ die Wahl ob ihr Solo spielen wollt, zusammen im Team oder gegeneinander antreten wollt.

Natürlich wähle ich erst mal „Solo“ aus, denn mir sind momentan die Mitspieler aus Jugendtagen verloren gegangen^^.

Ihr seht einen Bildschirm der euch die Anzahl eurer Credits verrät und den Status eures Schiffes zeigt.

Ihr erfahrt die Anzahl der verbleibenden Leben, die Wendigkeit, Feuerkraft und Schildstärke eures Schiffes.

Hinter dem jeweiligen Status erscheint das Wörtchen „Price“. Ihr habt also in Transplant die Möglichkeit euch Schiffe nachzukaufen und euer Schiff nach und nach hochzurüsten. Das findet man nicht überall und wertet das Spiel deutlich auf.

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Das erste Level beginnt: „Alle Schilde auf Minimum Captain“

Nun schmeissen wir uns ins Getümmel und betreten das Weltall von Transplant. Auf den ersten Blick sieht es ein wenig wie Asteroids aus, doch dieser Eindruck hält nur kurz an.

Denn im Gegensatz zu Asteroids verlässt euer Schiff den Bildschirm nicht, um dann auf der anderen Seite wieder zu erscheinen.

Nein bei Transplant dreht sich das All butterweich und super flüssig um 360° um euch herum. Bei der Vorwärtsbewegung habt ihr das Schiff immer fest und mittig im Blick.

Die ersten Gegner (ja es sind erst mal rotierende Asteroiden fast wie Asteroids^^) sind schnell vom Himmel gepustet und ihr kommt ins Levelmenü in dem ihr per Druck auf F1- Leben, F2-Wendigkeit,F3-Feuerkraft und F4-Schildstärke dazu kaufen könnt. Mit dem Druck auf F5 erhaltet ihr das aktuelle Levelpasswort.

Auch hier gibt es eine Besonderheit, denn Transplant speichert mit dem Passwort nicht nur schlicht das Level, sondern auch immer euren richtigen Spielstand mit dem aufgepowertem Schiff und euren erkauften Leben. Das motiviert natürlich nochmals zusätzlich.

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Jo, ruck zuck Level 20 :)

In den nächsten Leveln nimmt die Anzahl und die Art der Feinde stetig zu. Neben festen Kampfstationen und Raumschiffen gibt es noch wild rotierende Asteroiden, riesen Schlachtschiffe uvm. Auch zielsuchende Raketen machen euch das Leben schwer.

Trotz allem bleibt Transplant immer fair und die Level mit ein wenig Übung auch machbar und schaffbar. Das Aufrüsten und das Nachkaufen von Schiffen hilft dabei ungemein und birgt auch einen Suchtfaktor. Denn wenn am Anfang das aufrüsten noch vergleichsweise günstig ist, werden die PowerUps zunehmend teurer, und schon ist man in der Spirale „Ach noch ein Level dann kann ich mir stärkere Schilde leisten“.

Auch die Abwechslungsreichen Gegner motivieren das Weiterspielen sehr.

Transplant bietet euch über 180 Level mit jeweils einer Spielzeit von mehreren Minuten. Es sind als zig Stunden Spielspass garantiert 🙂

 

Technisch Hui! 

Das Spiel ist wirklich butterweich und gerät nie ins Stocken.

Ob nun 10 oder 100 Sprites gleichzeitig auf dem Spielfeld sind, interessiert dabei nicht.

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Die etwas grösseren Gegner

 

Dabei lässt sich Transplant bereits auf einem nacktem Amiga 500 mit lediglich 512 KByte spielen. Es ist schon eine kleine technische Meisterleistung 🙂

Auch der zwei Spieler Modus wird butterweich dargestellt. Dort habt ihr die Wahl, zusammen als Team oder gegeneinander anzutreten.

Da die Level recht groß sind, macht das sich „gegenseitig jagen“ natürlich auch viel Spass. (meine Frau musste sich den zweiten „Knüppel“ schnappen und erste Amiga Erfahrungen sammeln, nachdem ich sie dann ein paar mal abgeschossen habe wird sie wohl nie wieder mit mir spielen wollen^^)

 

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Kollisionsabfrage sauber programmiert, ich lebe noch ^^

Ein weitere technische Umsetzung ist das Radar. Um euer Schiff herum seht ihr kleine gelbe Punkte welche euch den Aufenthaltsort und die Bewegung des Gegners zeigt. So müsst ihr nicht sinnlos umherfliegen und suchen, sondern könnt gezielt auf die Jagd gehen.

 

Fazit:

Abschließend kann und muss ich jedem dieses Spiel uneingeschränkt empfehlen.

 

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Level 131 und kein Ende in Sicht, das nenn ich mal „Umfang“

Es macht zu jeder Zeit Spass, und motiviert ungemein. Das was aktuell RESHOOT fehlt (Highscore, PowerUps, Leben) ist hier vorhanden und ganz nebenbei noch vieles mehr (Passwortsystem mit Spielerstatus, Multiplayer Coop oder gegeneinander, Splitscreen, Cheats usw.)

Transplant ist seiner Zeit, meines Wissens, als Freeware erschienen (ich glaube auf der Amiga Games für den Computec Verlag und später als Teil der Nordlicht Reihe), aber es hätte auch jederzeit als Vollpreistitel funktioniert.

Von mir gibt’s für Transplant 9,5 von 10 Punkten und eine klare Empfehlung: Zocken, Zocken, Zocken 🙂

 

 

 

Transplant könnt ihr euch übrigens hier (einzeln) http://www.amigafuture.de/downloads/GTT/templates/AFclean/dl_mod/GTT/images/downloads.php?view=detail&df_id=722

und hier als Teil der Spielekiste http://www.amigafuture.de/downloads/GTT/templates/AFclean/dl_mod/GTT/images/downloads.php?view=detail&df_id=988

und als CD32 Version: http://static.cd32-allianz.de/downloads/software/CD32_Transplant.7z

 




Interviews mit Petro Tyschtschenko, Jens Schönfeld und Andreas Krüger

Die Jungs von BoingsWorld haben in Bad Bramstedt Vorträge und Interviews aufgenommen und diese nun auf der Homepage veröffentlicht:

Petro Tyschtschenko spricht über seine Zeit bei Commodore und Escom 

Jens Schönfeld spricht über die BigRam 2630, die ACA+ für den Amiga 500 sowie über den Amiga Reloaded (Commodore A1200 Reloaded)

Andreas Krüger spricht über den sehr vielversprechenden ADF Manager „Amiga-MADF-Manager

 

Viel Spass beim anschauen 🙂




Neue „Soundkarte“ Prisma Megamix Music Card erhältlich

Nach vielen Jahren des Wartens ist nun die lang ersehnte Prisma Megamix Musik Karte erhältlich.

Die Prisma Megamix ist momentan als Zorro II Variante erschienen, kann aber auch jetzt schon in Desktop Amigas betrieben werden. Dazu muss eine optionale Anschlussplatte sowie ein Clockport Kabel bestellt werden. Weiterhin müsst ihr eigenständig für die Abschirmung der Karte sorgen um Kurzschlüsse zu vermeiden.

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Die Prisma Mega Mix besitzt folgende Eigenschaften:

  • Clockport and Zorro II Interface(falls die Karte in einem Zorro-II-Slot betrieben wird, kann der Clockport-Anschluss benutzt werden um weitere Erweiterungen anzuschließen)
  • Kompatibel mit Amiga A1200 T, A2000, A3000, A4000, A4000T.
  • Based on VS1063 chip
  • Folgende unterstützte Formate: MP2, MP3, WMA, OGG, LC-AAC, HE-AAC, FLAC, ALAC, IMA ADPCM, G.711 u-law, G.711 a-law, G.722, and WAV PCM formats
  • Pass through port for Paula mixing. Paula mixing is automatically activated by hardware, no software interaction needed
  • CDDA header
  • MHI Support um MHI kompatibele Software zu nutzen wie AmigaAmp
  • erweiterbare mit optinalem Digital Modul(S/PDIF)

Die Prisma Megamix könnt ihr direkt bei amigakit.com bestellen:

Informationen und Hilfen findet ihr in der eigenständigen wiki der Prisma Megamix: http://wiki.amiga.org/index.php?title=Prisma




AmigaAMP v3 [3.17] für Classic Amigas erschienen

Wie Thomas Wenzel im Kommentarbereich von Amiga-News mitteilt ist die Version 3 des beliebten Players nun auch auf Classic Amigas erschienen.

Die Version 3.17 stellt ein erstes Release auf Classic Amigas dar.

Diese Version 3.17 von AmigaAMP versteht nicht nur MP3, sondern auch M4A, OGG und FLAC und kann diese Formate über die MHI Schnittstelle an die neue Prisma Megamix senden.

Den Download findet ihr hier: Klick