Maniac Mansion 2 – The Day of the Tentacle – Test

Maniac Mansion 2

The Day of  the Tentacle

16 Jahre mussten wir Amigianer auf eine Umsetzung von The Day of the Tentacle (DoT) für den Amiga warten, aber das warten hat nun ein Ende, denn ein paar Tüftler von underground-arcade haben nun das Spiel für den Amiga portiert.

Als erstes Vorweg, eine 030ér Karte ist das Minimum um DoT zu spielen. Auf dieser Karte scrollt das Spiel in einer sehr annehmbaren Geschwindigkeit. Wer eine 040ér oder 060ér CPU sein eigen nennt darf sich auf eine spezielle Version freuen.

Laut Entwickler reichen ca. 4 MB Fast Ram und das entsprechende Turboboard um nun endlich DoT zu starten.

Soviel zum technischen, nun aber los….

Mit Maniac Mansion revolutionierte LucasArts 1986 den Adventure Markt. Mit SCUMM (Script Creation Utility for Maniac Mansion) setzte man erstmals ein System ein welches Verben wie “gehe zu” “gib” oder “öffne” kannte, ohne diese umständlich einzutippen und nur 3 Mausklicks reichten in der Regel um Befehle auszuführen. Zu dem Zeitpunkt war man sich der Revolution wohl noch garnicht bewusst und der anschliessenden Welle an Games die dieses System verwandten.

The Day of Tentacle ist also Maniac Mansion 2 und erzählt die Geschichte sozusagen weiter.
Das Intro von Day of Tentacle allein ist schon ein reinster Augen und Ohrenschmaus und lässt dem gewillten Adventure Fan Tränen in die Augen schiessen.

Die Geschichte in Teil 2 ist dabei wieder einmal ebenso witzig wie orginell. Es beginnt alles damit das wir PurPur Tentakel dabei beobachten wie er giftiges Abwasser trinkt. Dabei mutiert er plötzlich zum Tentakel mit Beinen und Armen der sich fühlt die Weltherschaft an sich reissen zu können. Grün Tentakel und Dr. Fred ist das verhalten nicht Geheuer so das Dr.Fred beschliesst beide Tentakel im Kellerlabor einzusperren. Die zur Hilfe gerufenen Freunde von Grün Tentakel, Bernard, Laverne und Hoagie eilen zur Hilfe, womit das Spiel und der Spass beginnt.

Durch einen Zeitsprung landen die Drei in verschiedenen Zeitepochen, das dadurch der Spass vorprogrammiert ist steht wohl ausser Frage.

Die Rätsel von DoT sind jetzt nicht unbedingt die allerhärtesten Kopfnüsse aber durch die Hintergrundstory und durch die unterschiedlichen Zeitepochen kommen immer wieder spannende und skurile Lösungswege zum Einsatz. So hat Laverne zb. keine Möglichkeit unerkannt in der Tentakelwelt umherzulaufen, aber mit ein paar klitzekleinen Änderungen in der Vergangenheit stellt auch das kein Problem dar.

Grafik und Stil von Day of Tentacle prägen Adventures bis heute und der sehr gute Midi Sound sowie die sehr gute Sprachausgabe der CD Version machen The Day of Tentacle zu einem zeitlosen gutem Adventure.

Fazit:

Was kann man von einem 16 Jahre alten Spiel schon erwarten? Genau einfach alles, denn DoT ist zeitlos gut und überzeugt selbst heute noch alle Adventure Fans. Es geht sogar noch weiter, vergleicht man einige in jüngster Zeit erschienene Adventures mit DoT geht der Sieg oftmals eindeutig an Day of Tentacle.

Jeder Amiga User mit der entsprechenden Hardware muss und sollte dieses Spiel besitzen und spielen denn auch DoT zeigt eindrucksvoll was alles auf dem Amiga möglich ist und war. (01.01.2011)

 

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